PunktFormStrich ist ein unabhängiges Designstudio aus Salzburg. Seit 2017 entwickeln wir Marken und visuelle Identitäten von der strategischen Grundlage bis zur Anwendung, mit dem Anspruch, Gestaltung nicht als Dekoration, sondern als Werkzeug für Identität, Orientierung und Kommunikation zu verstehen.
Identität verstehen wir dabei weiter als klassisches Corporate Design. Sie entsteht überall dort, wo Gestaltung eine Haltung sichtbar macht, Werte vermittelt und Geschichten erzählt, in einem Erscheinungsbild ebenso wie auf einer Verpackung, in einer Kampagne, einem digitalen Erlebnis oder auf einer Banknote. Unterschiedliche Medien und Berührungspunkte werden so zu Trägern einer gemeinsamen Idee.
Unser Spektrum reicht von Brand Strategy und Brand Identity über Corporate Design, Editorial Design und Illustration bis zu Packaging, Kampagnen, digitalen Anwendungen, Websites und räumlicher Kommunikation. Je nach Aufgabe entstehen daraus Erscheinungsbilder, Publikationen, Verpackungen, Orientierungssysteme oder digitale Markenerlebnisse. Entscheidend ist für uns nicht das einzelne Medium, sondern eine starke Idee, die alles zusammenhält und über unterschiedliche Anwendungen hinweg eine eigenständige Identität entstehen lässt.
Wir arbeiten für Kulturinstitutionen, Unternehmen und Marken aus, Food & Beverage, Sport, Architektur, Industrie, Mobilität, Kultur und digitalen Bereichen. Besonders interessieren uns Aufgaben, bei denen Gestaltung eine gesellschaftliche oder kulturelle Dimension bekommt, wenn sie Menschen zusammenbringt, Wissen zugänglich macht, Orientierung schafft oder dazu beiträgt, Organisationen und Marken langfristig relevant und unverwechselbar zu positionieren.
Dabei suchen wir nicht nach dem nächsten visuellen Trend, sondern nach einer Gestaltung, die aus der jeweiligen Aufgabe heraus entsteht. Illustration, Typografie, Sprache, Farbe, Bewegung und digitale Interaktion werden zu Bestandteilen einer gemeinsamen visuellen Sprache, manchmal laut, manchmal leise, aber immer getragen von einer nachvollziehbaren Idee.
Der Prozess beginnt mit einer möglichst breiten Betrachtung. Recherche und Ideenentwicklung öffnen den Denkraum. Mithilfe verschiedenster Tools sammeln, analysieren und strukturieren wir Informationen über Markt, Zielgruppen, Wettbewerb und Kontext. Workshops und gemeinsame Übungen ergänzen die Recherche und schaffen die strategische Grundlage für alle weiteren Entscheidungen.
Auf dieser Basis beginnt die Ideenphase. Mit unterschiedlichen Kreativmethoden entwickeln, kombinieren und hinterfragen wir Ansätze, bis sich eine zentrale Leitidee herauskristallisiert. Sie bildet die Essenz des gesamten Prozesses und kann sich beispielsweise als Slogan, visuelles Konzept oder kommunikatives Leitmotiv manifestieren.
Aus dieser Vielfalt entsteht eine fokussierte Leitidee. Von ihr aus entfaltet sich die Kommunikation wieder in unterschiedlichste Anwendungen, immer getragen von derselben Idee.
Das Erstgespräch oder auch das Briefing besteht darin herauszufinden, was überhaupt gebraucht wird und welche Lösungen wir ausarbeiten können.
Darauf folgt je nach Projekt eine Analysephase. Wir untersuchen den Markt, die Zielgruppe, die Konkurrenz, die Marke an sich, um uns ein Verständnis anzueignen. Nur so können wir Kommunikationsprobleme erkennen und wirksame Lösungen schaffen.
Wir helfen Unternehmen den Charakter einer Marke auszuarbeiten, ein Fundament zu schaffen, auf das man aufbauen kann. Die Strategie zeigt die Richtung, die Wege, die Eigenheiten der weiteren Schritte. Werte, Leistungen, die Vision, das visuelle Auftreten und die Brandstory werden in diesem Schritt mit diversen Methoden ausgearbeitet. Nicht zuletzt wird die Positionierung definiert und Personas aus der Zielgruppe definiert.
Mit dem klar definierten Ziel werden aus der Strategie Ideen und Konzepte entwickelt. Skizzen und erste Entwürfe ausgearbeitet. Ideen werden hinterfragt und Prozesse durchgespielt. Slogans erstellt, Moodboards angefertigt und der Grundstein gesetzt, um effizient weiter arbeiten zu können.
Im Designprozess gestalten wir die Kontaktpunkte mit den Zielgruppen und geben einer Marke eine konsistente und authentische Gestalt. Farbwelt, Typografie, Logo, Bildwelt, grafische Elemente, uvm. werden aus den gewonnenen Informationen ausgearbeitet. Ein unverwechselbares und wirkungsvolles Corporate Design entsteht.
Abschließend kommt das Design in die Anwendung. Nach der Produktion der notwendigen analogen und digitalen Medien werden Werbekampagnen ausgearbeitet und produziert, damit die Marke ihre Botschaft in die Welt hinaustragen kann. Denn wer nicht gesehen wird, bekommt auch keine Aufmerksamkeit der Zielgruppe.
Markenarbeit ist keine Liste an Punkten, die man mit unterschiedlicher Wertung sehen kann, sondern eher ein System, welches aus mehreren Elementen besteht, die alle ihre Berechtigung haben und je nach Unternehmen mehr oder weniger Gewichtung bekommen können.
PunktFormStrich ist ein Versprechen an eine Mindful Agency Culture und einzigartige Ideen und Gestaltung. Warum ist das für deine Marke wichtig? Markenarbeit ist ein sich aufbauender Prozess, der deinem Unternehmen einen gesellschaftlichen Wert gibt. Wie ein guter Ruf oder eine Weiterempfehlung, die sich zu einer Bewegung entwickeln kann und sich kontinuierlich aufbaut. Das Logo dient hierbei zur Orientierung, das Verkaufen übernimmt die Haltung, die Identität und die Positionierung und welche Markenerlebnisse mit der Strategie geschaffen werden. Diese müssen zum geplanten Zeitpunkt deine Community am richtigen Ort erreichen. So verkauft deine Marke, schafft Vertrauen und macht sie im besten Falle am Markt unverzichtbar. Darum muss man alle Touchpoints konsequent und konsistent bespielen, um Aufmerksamkeit zu erzeugen, einen gesellschaftlichen Wert zu bilden und eine ehrliche Dialogbereitschaft. Somit generiert man zahlende KundInnen, die loyal sind und es mit Begeisterung zeigen, was wiederum Fans generiert. Je präziser die Gestaltung dabei auf ein Unternehmen zugeschnitten ist, umso mehr wirkt man einzigartig am Markt.
Um zu verstehen, was eine Marke im Innersten ausmacht, muss man auf drei zentrale Punkte blicken, die drei M: Markt, Mensch und Marke. Wie sieht der Markt aus? Welche Dynamiken, Bedürfnisse und Spannungen bestimmen das Umfeld? Wer sind die Menschen, die wir ansprechen wollen? Was bewegt sie wirklich, jenseits demografischer Zielgruppenlogik? Und wie spricht die Marke? Welche Tonalität, welche Haltung, welches Narrativ bedient sie?
Diese drei Komponenten formen die Grundlage für jede Brand Experience und bestimmen, wie glaubwürdig eine Marke positioniert ist, welchen gesellschaftlichen Wert sie schafft und wie sie im kulturellen Kontext wirkt. Doch moderne Markenarbeit geht weiter. Sie stellt nicht nur die richtigen Fragen und schafft neue Räume, sondern gibt auch relevante Antworten. Die wahre Kunst besteht darin, herauszufinden, was eine Marke im Leben von Menschen bewegen kann, welches Problem sie löst, welches Bedürfnis sie bedient, welchen Wandel sie antreibt. Marken sind kulturelle Akteure, ob sie wollen oder nicht. Jede Kampagne, jede Headline, jede Inszenierung sendet Signale: darüber, was erstrebenswert, schön, richtig oder lebenswert ist. Wer heute Begriffe wie Heimat, Glück, Liebe oder Leben inszeniert, gestaltet mit, an der kollektiven Vorstellung davon, was diese Begriffe bedeuten. Das ist die Essenz des „performative turn of brands™“. Marken handeln nicht nur kommunikativ, sie wirken performativ. Sie beeinflussen Wahrnehmung, Verhalten, Kultur. Und genau daraus entsteht Verantwortung. Ein Beispiel: Wenn kulturelle Institutionen weiterhin elitär, abstrakt oder rückwärtsgewandt kommunizieren, werden sie jene jungen Zielgruppen nicht erreichen, die sie dringend brauchen, um zukunftsfähig zu bleiben. Relevanz entsteht heute nicht mehr durch Prestige, sondern durch Zugänglichkeit, Dialog und kulturelle Nähe.
In einer Welt, die durch globale Umbrüche, technologische Sprünge und kulturelle Shifts geprägt ist, kann Markenstrategie nicht statisch gedacht werden. Markenführung muss dynamisch, anpassungsfähig und lernbereit sein. Nur so kann eine Marke auf kulturelle Signale reagieren – und gleichzeitig selbst zum Sender bedeutungsvoller Impulse werden. Wer heute eine starke Marke aufbauen will, braucht mehr als gutes Design und konsistente Kommunikation. Er oder sie braucht ein tiefes Verständnis für Kultur, für Wandel – und für Verantwortung.
Warum diese Marke?
Relevanz für Menschen
Unterschied im Wettbewerb
Nutzenversprechen
Markenversprechen
Wer ist die Marke? Werte & Persönlichkeit Kompetenzen & Haltung Sprache & Gestaltung
Wofür gibt es die Marke?
Sinn & Antrieb
Aufgabe & Beitrag
Langfristige Orientierung
Brand Purpose




